925er Sterlingsilber

925er Sterlingsilber – Silber in allerbester Form

Sterlingsilber ist eine hochwertige Silberlegierung mit einem reinen Silberanteil von 92,5 Prozent. Das entspricht einem Feingehalt von 925 gerechnet auf tausend Anteile. Die restlichen 7,5 Prozent der Legierung bestehen in der Regel aus Kupfer. Der Name Sterling rührt von der älteren Bezeichnung Easterling her und benannte eine englische Silbermünze und Sonderform des Penny. Easterlinge hießen die Münzen deshalb, weil man das Silber vom östlich gelegenen europäischen Festland auf die britische Insel importiert hat. Noch bevor sich der Begriff Easterling in England etablierte, wurde er auch in Frankreich verwendet. Die Sterlinge wurden in England ab dem Jahr 1180 bis ins 16. Jahrhundert geprägt. Die Währungseinheit in Großbritannien wird daher auch bis heute als Pfund Sterling bezeichnet.

Die vielseitige Verwendung von Sterlingsilber

Aus Sterlingsilber werden bis heute neben Silbermünzen und Silbermedaillen vor allem schöne und durchaus wertvolle Schmuckstücke hergestellt. Außerdem werden aus der hochwertigen Silberlegierung Silberbestecke und weiteres Tafelsilber wie Geschirr, dekorative Gefäße oder Tabletts sowie Querflöten und industrielle Bauteile gefertigt. Aufgrund des geringen Kupferanteils hat Sterlingsilber einen feinen rötlichen Schimmer. Der Kupferanteil hat den Vorteil, dass das Silber besser verarbeitet werden kann. Zudem erhöht sich seine Härte. Schmuckstücke aus Sterlingsilber, aber auch Tafelsilber sind meist mit einer 925er Punzierung versehen. Die bekanntesten Anlagemünzen wie der südafrikanische Krugerrand, der kanadische Maple Leaf und weitere gibt es nicht nur aus Gold, sondern auch aus Silber. Auch Barren aus Silber gelten als attraktive Wertanlage. Silber in Anlageform, Tafelsilber und Silberschmuck kann man aber auch jederzeit zu günstigen Konditionen verkaufen. Ein bislang unterschätztes Material, dass durchaus gutes Geld bringen kann, ist vor allem Industriesilber.