Industriegold

Industriegold und Industrieedelmetalle

Neben Silber und weiteren Edelmetallen wurde und wird in der Industrie nicht wenig reines Gold und Gold in legierter Form verarbeitet. Dementsprechend gibt es manchmal bereits vergessene Lagerbestände und bei aktiver Verarbeitung Produktrückstände und Abfälle, die einen erheblichen Wert haben können. Das gilt vor allem in Zeiten, in denen sich der Goldpreis auf einem recht stabilen und hohem Niveau hält. Neben Drähten aus Gold und Legierungsblättchen aus Gold gibt es industrielles Gold in Form von Bändern, Granulat, Targets und Blechen. Daraus wiederum resultieren Rückstände wie Späne, Flitter aus Galvanikrückständen und Abklopfmaterialien, Feilungen, Gekrätz, Stanzabfälle und Schnipsel aus Gold. Dieses Material kann jederzeit zu gutem Geld gemacht werden. Scheidegüter aus Gold werden ebenso wie Goldschmuck oder Dentalgold analysiert und zum Tagesankaufspreis von Gold direkt vergütet.

Industrieedelmetalle: oftmals unterschätzte Werte

Industriegold, Industriesilber und weitere Edelmetalle wie Platin und Palladium, die in der Industrie verarbeitet werden, sind oftmals unterschätzte Wertbestände. Vor allem den Abfallprodukten wird selten der gebührende Wert beigemessen. Auch aus gold- und edelmetallhaltige Gekrätzen, Pasten und schmelzbaren Materialien können wertvolle Rohstoffe zurückgewonnen werden, wenngleich die Analyse und Bearbeitung hier etwas mehr Zeit in Anspruch nehmen kann. Letztendlich werden aber auch diese industriellen Abfallprodukte angemessen und gut vergütet. Es kann sich also lohnen, in alten Werkstätten sowie Handwerks- und Produktionsbetrieben etwas genauer hinzuschauen. Vielleicht lagert im Verborgenen ja ein kleiner Schatz, den es nur zu heben gilt.