Schmuck richtig reinigen

Die schönsten Trauring-Trends
20. Juli 2019
alle Beiträge zeigen

Schmuck richtig reinigen

Allgemeine Reinigung von Schmuck

Schmuck ist allseits beliebt und ideal als Geschenk oder um sich selbst eine Freude zu bereiten. Damit diese lange anhält, benötigen die verschiedenen Stücke Pflege und müssen richtig aufbewahrt werden. Nur so bleibt die Ausstrahlung erhalten und erzielt seine Wirkung. Im Laufe der Zeit können Ketten, Ringe und Co. nicht nur durch Tragen sondern auch durch Lagerung ihren Glanz verlieren oder verschmutzen. Nicht immer ist zum Reinigen der Gang zum Spezialisten erforderlich. Viele Materialien lassen sich mit einfachen Geräten oder Hausmitteln säubern und wirken wie neu.

Auf das Material kommt es an

Schmuckstücke können aus den verschiedensten Materialien hergestellt sein. Silber und Gold oder Legierungen aus beiden werden oft mit Halbedel- und Edelsteinen zusammen verwendet. Beliebt sind auch Zirkonia, Kristalle, Perlen oder Glas. Bei der Schmuckreinigung sollte auf scharfe Mittel verzichtet werden, grobe Tücher oder kratzige Schwämme sollten nicht verwendet werden. Es könnten Riefen oder Schrammen entstehen, die nicht nur die Optik mindern, sondern sich auch negativ auf den Wert auswirken können.

Silber und Gold

Gold- und Silberschmuck kann durch ein Bad gereinigt werden. Dazu wird eine Schüssel mit Alufolie ausgelegt und mit heißer Wasser-Salz-Lösung gefüllt. Die Schmuckstücke werden kurz eingeweicht, bestehen unschöne Verfärbungen, verschwinden diese damit schnell. Anschließen wird mit klarem Wasser gespült, die Schmuckteile trocknen in einem weichen Tuch. Wer mag, holt sich im Handel spezielle Juwelen- und Schmucktücher. Robustere Teile können mit einer weichen Zahnbürste und Zahnpasta behandelt werden. Am besten probieren Sie die Reinigung an einer etwas verdeckten Stelle aus. So gehen Sie sicher, dass keine Kratzer oder Schlieren auf dem Material zurück bleiben. Ein altes Hausmittel für Schmuck aus Silber und Gold ist Backpulver. Streuen Sie dieses auf ein Mikrofasertuch und reiben Sie die einzelnen Teile damit ein, bis sie wieder glänzen. Nach der Prozedur werden sie unter klarem Wasser abgespült. 

Tipp: Wer verhindern möchte, dass Silberschmuck während der Lagerung anläuft, legt ein Stück Tafelkreide mit in das Schmuckkästchen. Dieses nimmt die Feuchtigkeit auf und schützt vor dem Anlaufen.

Edelsteine & Co.

Für die Reinigung von Edelsteinen, Diamanten und Perlen ist größere Sorgfalt erforderlich. Nur so können Kratzer oder stumpfe Oberflächen vermieden werden. Eine Möglichkeit ist spezielle Reinigungsflüssigkeit, erhältlich im Juwelierbedarf. Ansonsten können Sie es mit einem Tauchbad mit lauwarmem Wasser probieren. Fügen Sie einen Spritzer Spülmittel hinzu und weichen den Schmuck kurz ein. Nach dem Bad wird er mit einem fusselfreien, weichen Tuch getrocknet und poliert. 

Perlen

Perlen sind besonders empfindlich, dafür eignet sich eine Mischung aus Waschlotion oder pH-neutraler Seife und Wasser. Zu kaufen gibt es die Seife in Drogeriemärkten oder entsprechenden Online-Anbietern. Halten Sie die Perlen fern von chemischen Produkten und Seifen. Die optimale Pflege erhält Perlenschmuck, wenn er nach dem Tragen mit einem geeigneten, weichen Tuch poliert wird.

Schmuck sollte generell nicht mit scharfen Reinigungsmitteln behandelt werden. Das schadet der Optik und kann den Wert mindern. Schon bei der Aufbewahrung der edlen Stücke können Sie Verfärbungen und Beschädigungen vorbeugen. Am besten aufgehoben sind diese in einer Schatulle in gepolsterten Fächern, geschützt vor Licht und Umwelteinflüssen. Perlenschmuck können Sie zusätzlich in ein Samt-Tuch einhüllen, so lassen sich Kratzer vermeiden. Silberschmuck ist in einem Plastiktütchen gut aufgehoben, das dann in die Schmuck-Schatulle gelegt wird.