Schilling England

Die Münze Schilling England

Wiener Philharmoniker Goldmünze, Krügerrand und mehr

Schilling war ursprünglich die germanische Bezeichnung des oströmisch-byzantinischen Solidus. Seit dem 13. Jahrhundert galt der Schilling als tatsächliches Münznominal und seit dem 14. Jahrhundert wurde er mit territorial unterschiedlichem Wert als Silbermünze geprägt. Dabei wurde die Münze häufig umbenannt und trug ganz unterschiedliche Namen wie Groschen, Albus oder Großpfennig. In England wurde der Schilling beziehungsweise Shilling zwischen 1504 und 1971 geprägt. Ein Shilling entsprach einem Wert von einem Zwanzigstel Pfund Sterling und von 12 Pence. 1816 wurde in England der Goldstandard eingeführt. Die Kurantmünze wurde der Souvereign, eine englische Goldmünze, die es unter dem Namen schon einmal zwischen 1489 und 1603 gegeben hatte. Der nun seit 1816 ebenfalls standardisierte Shilling bestand aus Sterlingsilber, wog 5,7 Gramm und hatte einen Durchmesser von 24 Millimetern. Ab 1920 ließ die Qualität des Shillings nach und 1971 wurde er im Zuge der Umstellung des Pfunds auf ein Dezimalsystem abgeschafft. Vor allem 5-Pence-Münzen blieben aber weiter im Umlauf und werden im Volksmund noch heute als Schilling bezeichnet.