Kronen

Kronen: die Goldmünze Goldkrone

Wiener Philharmoniker Goldmünze, Krügerrand und mehr

Die sogenannte Goldkrone ist eine Münze der ehemaligen Goldstandartwährung in Österreich-Ungarn, die es von 1892 bis 1923 gab. Neben den echten Goldmünzen der Währung Krone gab es auch Papiergeld, das als Papierkronen bezeichnet wurde und schon damals weniger wert war als die Münzen, die in weit geringerer Anzahl im Umlauf waren. Die Goldmünzen mit einem Nennwert von 10, 20 und 100 Kronen waren bis zum Jahr 1914 offiziell als Bargeld im Umlauf. Sie wiegen 3,05 Gramm, 6,1 Gramm und 30,49 Gramm. Eine Goldkrone zeigt auf der Vorderseite das Porträt von Kaiser Franz-Joseph I. und auf der Rückseite das Wappen von Österreich-Ungarn sowie den Nennwert. Die Goldkronen haben ein Feingoldgehalt von 90 Prozent und von zehn Prozent Kupfer. Die Goldkrone löste in Österreich bei ihrer Einführung den Dukat offiziell ab, der aber bis ins 20. Jahrhundert hinein in ganz Europa im Umlauf blieb. Eine zwischen 1857 und 1871 vom Deutschen Zollverein geprägte Goldmünze wurde damals ebenfalls als Goldkrone bezeichnet. Goldene 10-Mark-Münzen, die zwischen 1871 und 1914 in Deutschland geprägt wurden, nannte man auch Kronen.