Goldmünze zum Nennwert von einer Deutschen Mark

Goldmünze zum Nennwert von einer Deutschen Mark

Wiener Philharmoniker Goldmünze, Krügerrand und mehr

Die Deutsche Bank gab am 26. Juli 2001 eine erste Auflage einer Goldmünze zum Nennwert von einer Deutschen Mark heraus. Der 3. Dezember 2001 sollte der letzte Tag der DM sein, die vom Euro abgelöst wurde. Die Goldmünze war also eine Gedenkmünze an ein denkwürdiges Stück deutscher Währungsgeschichte. Diese Gedenkmünze darf nicht mit der sogenannten Goldmark verwechselt werden. Als Goldmark wird die Währung des deutschen Kaiserreiches um das Jahr 1871 bezeichnet, weil es sich dabei um eine zu einem Drittel mit echtem Gold gedeckte Währung handelte. Die goldene Gedenkmünze zum Nennwert von einer Deutschen Mark wurde ebenso wie die originale eine DM Münze von Josef Bernhard entworfen. Auf der Bildseite zeigt sie den Bundesadler und auf der Wertseite die Wertangabe und Eichenlaub. Die Umschrift auf der Goldmünze nennt allerdings die Deutsche Bundesbank und nicht die Bundesrepublik Deutschland. Der Ausgabepreis der Goldmünze betrug damals 250 DM. Sie wurde in insgesamt fünf Auflagen in einer Höhe von jeweils 200.000 Stück herausgegeben. Die Auflagen stammen gleichmäßig verteilt aus den fünf großen deutschen Prägeanstalten in Berlin, Hamburg, München, Stuttgart und Karlsruhe, die man jeweils an den Buchstaben A, J, D, F und G erkennt. Die 12 Gramm schwere Gedenkmünze ist aus 24-karätigem Gold gefertigt und hat einen Durchmesser von 23,5 Millimetern.